Universitätsexkursionen

 

Universitätsexkursionen

Exkursionsstandort für Universitäten

 

Das HYDRA Institut befindet sich im bergigen Südwesten der Insel Elba, mit herrlichem Blick auf eine der schönsten Buchten Italiens. Dieser stark zerklüftete Küstenabschnitt ist landschaftlich besonders reizvoll, nicht zuletzt weil er kaum Platz für den Tourismus bietet. Sandstrände, Felsküsten verschiedener Gesteinsarten, sowie attraktive Schnorchel- und Tauchgründe laden dazu ein, sich mitten in die Forschung zu stürzen.

Damit ist unsere Feldstation seit über 20 Jahren ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen im Wasser und an Land. Mit einer Exkursion nach Elba bieten wir einen unkonventionellen Arbeitsplatz abseits der gewohnten Strukturen. Damit bekommen Sie die Möglichkeit, den Lebensraum Mittelmeer hautnah zu erleben und dadurch seine Biologie und Ökologie besser zu verstehen.

Der sanft abfallende Meeresboden in der Bucht von Fetovaia ist auch für Anfänger bestens geeignet. Attraktive Schnorchelgründe sind leicht zu Fuß erreichbar: Felsküsten verschiedener Gesteine und Exposition, Rockpools und Sandstrände. Die Blaue Grotte von Cavoli, die Galenzana-Bucht und den schwarzen Strand bei Le Tombe fahren wir mit dem Boot an. Typische Lebensräume wie Sand- und Schillböden, Seegraswiesen, Blockgründe, Felswände und Algenwiesen finden sich in unmittelbarer Nähe. Eine besondere Attraktion stellen die artenreichen biogenen Hartböden des Précoralligène/Coralligène an der Punta di Fetovaia dar. Die tiefergelegenen Bereiche sind taucherisch erreichbar. Tiere, Seegräser und Algen werden von den Forschungstauchern des Instituts unversehrt entnommen und stehen dann im Kurs zur Verfügung. Über befreundete Fischer können wir Beifang aus bis zu 550 Metern Tiefe erhalten. Während laufender Untersuchungen berichten Forscher mit einem Vortrag oder einer Demonstration gerne über ihre Projekte.

 

 

 

 

 

 

 


Wissenschaftliche Tauchbasis

In unsere Feldstation auf Elba ist eine voll funktionsfähige Tauchbasis mit Ausrüstungen für Schnorchelexkursionen, Tauchausfahrten und Forschungszwecke integriert. Die Basisaustattung umfaßt 80 komplette Schnorchelausrüstungen einschließlich Neoprenanzügen und 25 Tauchausrüstungen. Zwei große Arbeitsschlauchboote mit 240 PS und 90 PS sowie ein Hartschalenboot mit 25 PS ermöglichen Bootsausfahrten mit 24 Teilnehmern. UKW-Seefunk, Mobiltelefon und medizinischer Sauerstoff gehören zur Sicherheitsausrüstung. Für autonome Arbeiten von Gastforschern steht ein Leichtschlauchboot mit 6 PS bereit.


Geräte zur Probennahme und Dokumentation

Planktonnetz, Airlift, diverse Sammel- und Aufbewahrungsgefäße, Hebesäcke, Wasserschöpfer, Stechrohre, Stechzylinder, digitale Unterwasserfoto- und -videokameras (kostenpflichtig).


Kursräume

Für Vorträge, Seminare und Praktika stehen zwei Kursräume mit je 22 Arbeitsplätzen, Unterrichtsmedien und einer Bibliothek zur Verfügung. Zwei kleine Laborräume für Versuche und spezielle Untersuchungen sind angeschlossen. Im Freien ermöglicht ein großer überdachter Arbeitsbereich eine ausgedehnte Probenbearbeitung sowie die Durchführung von Versuchen und die Hälterung in Aquarien. Die optische Ausstattung umfasst 20 neue Stereomikroskope von ZEISS, 20 weitere Stereolupen und 8 Mikroskope, z.T. mit Fotoaufsatz. Auf Videodemonstrationsanlagen werden über Raummonitor Bilder vom Durchlichtmikroskop oder dem Stereomikroskop projiziert. Die Aufzeichnung auf Video erfolgt in den Formaten DV, HDV und HD. Digitale Videokameras kommen für die Dauerbeobachtung und Dokumentation von Versuchen zum Einsatz. Im Labor stehen einfache Waagen, Zentrifugen, Glaswaren, Wärmeschrank, Heizrührer sowie diverse Sonden auch für den Feldeinsatz (O2, Temperatur, pH, Leitfähigkeit) und eine Siebkolonne für die Sedimentanalyse zur Verfügung. Die Kursraumbibliothek (PDF, 60 KB) umfasst gängige Lehrbücher, umfangreiche Bestimmungs- und Spezialliteratur und wird ständig erweitert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Schnorcheln im Nationalpark: Ausflug nach Pianosa

Dank einer Sondergenehmigung können wir in begrenztem Umfang Schnorchelausflüge zur ehemaligen Gefängnisinsel Pianosa anbieten. Die Reste einer fossilen Riffplattform ragen mit senkrechten Wänden aus kristallklarem Wasser. Der stark zerklüftete Kalkstein mit zahlreichen Grotten und Höhlen bietet einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten in geringer Wassertiefe. Ein Besuch auf Pianosa muss rechtzeitig angemeldet und mit dem konzessionierten Fährunternehmen abgestimmt werden.

 

 

 

 

 

 


Referenzen: Unsere Gäste und Partner

Uni-Exkursionen und Gast-Forscher am HYDRA Institut für Meereswissenschaften:
Swedish Museum of Natural History (S), Universität Göteborg (S), GEOMAR Kiel, IfM Universität Kiel, Universität Hamburg, DZMB Wilhelmshaven, Universität Oldenburg, Universität Osnabrück, AWI Bremerhaven und Helgoland, Universität Bremen, MPI Bremen, Universität Rostock, Universität Potsdam, FU Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Universität Münster, TU Braunschweig, TiHo Hannover, Universität Bielefeld, Universität Greifswald, Universität Halle, Universität Jena, Universität Bayreuth, Universität Dortmund, Universität Düsseldorf, Universität Bonn, Universität Wuppertal, Universität Göttingen, Universität Kassel, Universität Marburg, Universität Giessen, Universität Frankfurt, Senckenberg-Institut Frankfurt, Universität Mainz, FH Bingen, Universität Darmstadt, Universität Heidelberg, Universität Stuttgart, Wilhelma Stuttgart, Universität Tübingen, Universität Ulm, Universität Freiburg, PH Freiburg, Universität Würzburg, Universität Regensburg, Ludwig-Maximilian-Universität München, TU München, Bayerische Staatssammlung München, Limnologische Station Iffeldorf, FH Weihenstephan Außenstelle Triesdorf, Universität Basel (CH), Universität Bern (CH), Université du Fribourg (CH), Université du Neuchâtel (CH), Université Nice-Sophia Antipolis (F), Universität Wien (A), Universität Graz (A), Università di Firenze (I), Università di Bologna (I), Università di Ravenna (I), UNiversità di Ferrara (I), Università di Pisa (I), Università di Milano (I), Sultan Qaboos University Muscat (Oman), University of Queensland Brisbane (AUS), Joint Genome Institute Berkeley (USA), Harvard University (USA), Penn State University (USA), University of Hawai'i (USA), Northeastern University (USA), University of Wisconsin-Madison (USA), Ocean Genome Legacy (USA), University of East Anglia (UK).

Über Forschungsarbeiten informiert Sie die Seite Forschung am HYDRA Institut für Meereswissenschaften